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Elektromobilität: Autohaus Fritze erste "zertifizierte E-Werkstatt"

Gerald Vogel, Geschäftsführer der TÜV Thüringen Fahrzeug GmbH & Co. KG (l.) und Raoul Michel, Zertifizierungsstellenleiter bei TÜV Thüringen (r.) überreichten Geschäftsführer Michael Fritze (m.) die Urkunde über die bestandene Zertifizierung als E-Werkstatt.
© Foto: TÜV Thüringen

Mit dem neuen Siegel des TÜV Thüringen will sich der BMW-Händler angesichts rasant wachsender Elektro-Neuzulassungen den Kunden gegenüber als kompetenter Ansprechpartner bei E-Auto-Reparaturen und -Inspektionen positionieren.


Datum:
02.06.2021
Autor:
aw
Lesezeit: 
3 min
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Das Nordhausener BMW-Autohaus Fritze hat als erstes Autohaus in Deutschland das neue Siegel "zertifizierte E-Werkstatt" des TÜV Thüringen erhalten. Damit bescheinigt die Prüforganisation dem Unternehmen, dass es in der Lage ist, Service- und Instanthaltungsarbeiten an Elektrofahrzeugen fachgerecht mit allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen auszuführen. "Wir freuen uns sehr über das Zertifikat. Das Feedback vom TÜV Thüringen ist für uns ein wertvoller Blick von außen und Beleg dafür, dass wir frühzeitig wichtige Weichen gestellt haben. Der Checkup hat bestätigt, dass unsere Werkstatt bestens für die technische - und Serviceanforderung der Elektromobilität gewappnet ist", erklärte Geschäftsführer Michael Fritze. Den Kunden könne man auf diese Weise Qualität, Kompetenz, guten Service und Leistungsfähigkeit garantieren, so der Autohaus-Chef weiter.

Prozesse, Ausrüstung und Mitarbeiterqualifikation auf dem Prüfstand

Wer das Zertifikat erhalten will, muss dafür Werkstattorganisation, Mitarbeiterqualifikation und Werkstattinfrastruktur seines Unternehmens genau unter die Lupe nehmen lassen. Bei ersterem analysieren die TÜV-Experten die auf die Instandhaltung und den Service von E-Automobilen ausgerichteten Prozessabläufe. Hierin eingeschlossen sind Regelungen zur Durchführung aller erforderlichen technischen und sicherheitstechnischen Prüfungen, Gefährdungsbeurteilung, Vorkehrungen für Betriebsstörungen und Notfälle und die Qualitätskontrolle.

Für den Punkt Mitarbeiterqualifikation achten die Prüfer darauf, ob die Mitarbeiter ausreichend ausgebildet und qualifiziert für Arbeiten im Bereich der Hochvolt-Technik sind und wie diese Kompetenz im Autohaus aufrechterhalten wird. Beim Prüfkriterium Werkstattinfrastruktur bewerten die TÜV-Experten, ob die Anforderungen an die Gestaltung und technische Ausstattung von Arbeitsplätzen erfüllt sind, an denen mit HV-Technik gearbeitet wird. In diesem Zusammenhang werden auch Anforderungen an die Arbeitssicherheit, Brandschutz- und Umweltauflagen berücksichtigt.

Steigender Bedarf an E-Auto-Reparaturen

Um all diese Anforderungen zu erfüllen, hat das Autohaus Fritze in einem fünfwöchigen Projekt Werkstattorganisation, Qualifikation und Prozesse sowie die vorhandenen technischen und sicherheitstechnischen Gegebenheiten auf den Prüfstand gestellt und optimiert. Dass sich der Aufwand gelohnt hat, davon ist Michael Fritze mit Blick auf die Zukunft überzeugt: "Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieb werden sich weiter durchsetzen. Die schon heute hohen und zukünftig noch höheren Umweltanforderungen sind dafür der Treiber." Und mit den ständig steigenden Zulassungszahlen von E-Autos steige zeitversetzt auch der Bedarf an Reparaturen und Inspektionen. Dafür habe man mit der jetzt erfolgten Optimierung und Zertifizierung der Werkstatt vorgesorgt.

Um sein Engagement bei der E-Mobilität den Kunden gegenüber zu unterstreichen hat sich das Autohaus daneben entschlossen, seine Betriebe mit zwei öffentlich zugänglichen Ladesäulen auszustatten.

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