Umsatzplus 2025: Würth trotzt schwacher Konjunktur

20.01.2026 09:52 Uhr | Lesezeit: 3 min
Unternehmenszentrale der Würth-Gruppe in Künzelsau-Gaisbach
Würth zeigt sich robust in Zeiten der Unsicherheit.
© Foto: Würth

Geopolitische Spannungen, schwache Konjunktur, gedämpfte Industrieproduktion: 2025 war für viele Firmen ein Jahr der Unsicherheit. Die Würth-Gruppe dagegen steigert ihren Umsatz erneut, hält das Ergebnis stabil und gewinnt Marktanteile.

Die Würth-Gruppe hat sich 2025 in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld behauptet und ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Nach vorläufigem Jahresabschluss erzielte der Schraubenkonzern und Werkstattausrüster einen Umsatz von rund 20,7 Milliarden Euro und damit einen neuen Höchstwert. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, schwacher Industrieproduktion und verhaltener Konjunktur gewann das Unternehmen Marktanteile und bestätigte seine robuste Aufstellung. 

Mit einem Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr – währungsbereinigt sogar 3,2 Prozent – erreichte die Würth-Gruppe 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 20,7 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis blieb mit 940 Millionen Euro vor Steuern auf dem Niveau des Vorjahres. Für den Konzern ist es bereits der nächste Rekord in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld. 

In Deutschland erzielte Würth einen Umsatz von 8,0 Milliarden Euro, was einem moderaten Wachstum von 0,8 Prozent entspricht. Deutlich dynamischer entwickelte sich das Auslandsgeschäft: Die Gesellschaften außerhalb Deutschlands steigerten ihren Umsatz um 3,3 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Besonders positiv hervorgehoben werden die Regionen Südeuropa, Asien und Südamerika. 

Automotive als Wachstumsträger 

Innerhalb des Kerngeschäfts zeigte sich vor allem die Division Auto als stabiler Wachstumsträger. Auch die Division Bau, die im Vorjahr rückläufig gewesen war, kehrte mit einem Plus von 6,4 Prozent wieder auf Wachstumskurs zurück. Überdurchschnittlich entwickelten sich zudem die Allied Companies: Die Geschäftsbereiche Elektrogroßhandel, Elektronik und Chemie wuchsen stärker als der Konzern insgesamt und unterstrichen damit die Bedeutung der breiten Aufstellung. 

Die Zahl der Beschäftigten ging im Jahresvergleich leicht zurück. Weltweit zählt die Gruppe aktuell 86.415 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, nach 88.393 im Jahr 2024. Rund 44.000 davon sind im Vertrieb tätig. In Deutschland beschäftigt Würth 26.672 Mitarbeitende. 

"Die Würth-Gruppe blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr zurück, das von geopolitischen Unsicherheiten und einer schwachen Konjunktur geprägt war. Vor diesem Hintergrund sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden", sagte Robert Friedmann, laut einer Mitteilung. "Dennoch fehlt nach wie vor die wirtschaftliche Dynamik in der Industrieproduktion. Das spüren auch wir. Trotzdem orientieren wir uns nach vorne und versuchen, den Schwung aus 2025 mitzunehmen. Und mit dieser Kraft im Rücken wird Würth auch 2026 weiter Marktanteile gewinnen." 


AUTOHAUS Panel: Dabei sein lohnt sich jetzt doppelt

Noch ein Grund mehr bei den monatlichen AUTOHAUS Pulsschlag-Befragungen mitzumachen: Im neuen Dashboard können Sie Ihre eigenen Zahlen mit denen des Marken- und Gesamt-Wettbewerbs vergleichen. Gleich mitmachen und einen 30-Euro-Willkommensgutschein von Amazon sichern.

Mehr erfahren

HASHTAG


#Würth

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

WEITERLESEN



NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.