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Freier Autohandel: BVfK und ELN werden Partner

12.11.2020 10:02 Uhr
Freier Autohandel: BVfK und ELN werden Partner
Ansgar Klein (l.) mit Markus Hamacher
© Foto: BVfK

Der Wandel in der Autobranche ist in vollem Gange. Damit markenunabhängige Kfz-Betriebe nicht unter die Räder kommen, rücken ihr Verband und das Handelssystem ELN zusammen.

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Der Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) und der Mehrmarkenspezialist ELN bündeln ihre Kompetenzen. Im Rahmen einer neuen Kooperation wollen die beiden Organisationen markenunabhängige Betriebe bei der Transformation in der Autobranche unterstützen. "Wenn sich starke Partner in kluger Weise ergänzen, dann schaffen wir die Voraussetzung für starke Händler mit zukunftssicherer Stabilität", sagte BVfK-Vorstand Ansgar Klein einer Mitteilung zufolge. Ziel sei es, Synergien durch Preisvorteile und besondere Leistungen zu schaffen.

Der Autobranche steht ein Paradigmenwechsel bevor. Die zunehmende Digitalisierung und neue Technologien wie Elektromobilität und das autonome Fahren machen derzeit vielen Kfz-Unternehmen zu schaffen. Das gilt in besonderem Maße für freie Betriebe. Klein betonte: "Wer überleben will, muss auf eigenen Füßen stehen können. BVfK und ELN liefern elementare Bausteine hierfür."

Als eine tragfähige Zukunftsperspektive gilt unter Experten der freie Mehrmarkenhandel. Die Plattform ELN.de bedient mittlerweile seit 17 Jahren dieses Konzept. Aktuell sind rund 900 Händler an das System angeschlossen, sie können auf rund 35.000 Fahrzeuge von 66 Großhändlern zugreifen. Diese Autos können die Partnerbetriebe auf ihrer Homepage als eigene Angebote bewerben. Zu ELN gehören außerdem zwei Verkaufsmarken: der "Wunschauto Spezialist" und das "Mehrmarken Center".

Für Markus Hamacher, Geschäftsführer des Handelssystems, stehen die Aussichten für das Automobil weiterhin gut. "Eins ist klar: Jenseits der Diskussion um Antriebe, Emissionen und Klima müssen auch in Zukunft Menschen und Güter transportiert werden, muss es dafür geeignete Fahrzeuge geben. Alles, was Räder hat, wird auch noch in vielen Jahren gehandelt werden", erklärte er. Zusammen mit dem BVfK ermögliche man nun das "digitale, professionelle und seriöse Autohaus".

Der BVfK bietet seinen rund 800 Mitgliedern nicht nur klassische Verbandsarbeit, sondern auch Unterstützung im Geschäftsalltag unter anderem durch ein spezialisiertes Beraterteam, mit juristischen Hilfestellungen sowie IT-Lösungen. Zahlreiche Leistungen sind im Mitgliedsbeitrag enthalten, etwa eine individuelle Händler-Website mit Google-optimierter Fahrzeugpräsentation und einem Ankaufs-Tool von Gebrauchtwagen. (AH)

Weitere Informationen unter: http://www.autohandel-optimierer.de/

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