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Händlerverband über neuen Skoda Deutschland-Chef: "Eine gute Botschaft"

Im Skoda-Handel sehen den neuen Importeurs-Chef viele positiv.
© Foto: Armin Wutzer/AUTOHAUS

Wie wird Libor Myska, der zukünftige Geschäftsführer von Skoda Auto Deutschland (SAD), vom Händlerverband eingeschätzt? AUTOHAUS hat bei Thomas Peckruhn, dem Vorsitzenden des Verbands Deutscher Skoda-Vertragspartner, nachgefragt.


Datum:
09.07.2021
Autor:
Martina Staudinger
Lesezeit: 
3 min
1 Kommentare

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Skoda Deutschland bekommt mit Libor Myska zum Jahreswechsel einen neuen Chef. Damit hat der Hersteller den richtigen Kandidaten gefunden – davon ist Thomas Peckruhn, Chef des Skoda-Händlerverbands, überzeugt. Peckruhn kennt Myska, der aktuell noch die Vertriebssteuerung in der Skoda-Zentrale im tschechischen Mlada Boleslav leitet, nach eigener Aussage gut. Er habe ihn im Rahmen von Veranstaltungen, Best-Dealer-Events und Händlerverbandstreffen schon oft getroffen und die Nachricht, dass Myska zum 1. Januar 2022 die Geschäftsleitung in Deutschland übernimmt, äußerst positiv aufgenommen. Seiner Meinung nach sei Myska höchst geeignet für den Posten, da er als "Skodianer" seit 1994 "grüne DNA" in sich trage.

"Ich erkenne darin eine gute Botschaft", sagte Peckruhn im Gesprächt mit AUTOHAUS. Besonders hervorzuheben sei zudem, dass man sich für einen Mann aus der Zentrale in Tschechien entschieden habe. Der Inhaber der Autohausgruppe Liebe ist zuversichtlich, dass der Nachfolger von Frank Jürgens die Interessen des Handels und der Marke gut vereinbaren könne.

Thomas Peckruhn ist Vorsitzender des Verbands Deutscher Skoda-Vertragspartner.
© Foto: Autohaus Liebe

Auch bei Skoda wird über die Einführung des Agenturmodells spekuliert, wenngleich laut Peckruhn noch nichts Konkretes dazu verlautbart wurde. Dass der Agenturvertrieb über kurz oder lang kommen wird, ist allerdings klar. Gegenüber AUTOHAUS erklärte Skoda-Chef Thomas Schäfer kürzlich: "Wir werden das Agenturgeschäft, wie in der VW-Gruppe bereits beschlossen, einführen. Wir fangen wie Volkswagen auch mit den Elektrofahrzeugen an" (Mehr dazu hier: Realismus ohne Luftschlösser).

Diskussion um neue Händlerverträge überflüssig

Sollte das Agenturmodell kommen, müsse es aus Sicht von Peckruhn aber für alle Seiten Vorteile bringen, also für die Marke, die Händler und die Kunden gleichermaßen. Er ist der Ansicht, dass es keines neuen Vertriebsmodells bedarf, zumal die Händlerverträge vom November 2020 quasi noch druckfrisch seien und man sich seinerzeit bewusst für das klassische Geschäftsmodell entschieden habe. "Die Diskussion löst bei manchen Partnern, die hervorragend durch die Pandemie gekommen sind, Kopfschütteln aus." Gerade jetzt, mitten in der Transformation zur Elektromobilität, sei er wie viele andere Händler auch ein Freund davon, Probleme zu lösen, statt künstlich neue zu schaffen.

Eines der Probleme ist der aktuelle Halbleiter-Mangel in der Automobilindustrie. "Auch wir werden mit diesem Thema konfrontiert – nicht nur im Neuwagen-Geschäft, sondern auch in der Ersatzteillieferung“, moniert Peckruhn. Einige Kunden seien deshalb derzeit unzufrieden.

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KOMMENTARE


Peter B

11.07.2021 - 00:00 Uhr

Hallo Herr Peckruhn, wie können Sie zu dieser Fehleinschätzung kommen. Nach dem Praktiker Jürgens, der den deutschen Markt bestens kennt, kommt jetzt ein Theoretiker aus Mlada Boleslav, der von den Bedürfnissen im deutschen Handel etc. aber gar keine Ahnung hat. Da nützt es auch nichts, dass Herr Myska schon lange bei ŠKODA ist. Vielleicht sollten Sie, werter Herr Peckruhn, sich mal wieder mehr mit dem Tagesgeschäft beschäftigen. Nach Herrn Quary, nun auch Herr Jürgens. Insgesamt ein großer Qualitätsverlust für ŠKODA in Deutschland


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