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Mercedes-Niederlassung OWL: Beresa baut Marktmacht kräftig aus

Beresa mit Hauptsitz in Münster vergrößert sich mit den Standorten Bielefeld, Gütersloh und Detmold.
© Foto: Beresa GmbH

Beresa gehört bereits zu den größten Mercedes-Händlern in Deutschland. Mit der Übernahme der Niederlassung Ostwestfalen-Lippe legen die Münsteraner noch eine gehörige Schippe drauf.


Datum:
27.05.2015
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Der Verkauf der deutschen Mercedes-Benz-Niederlassungen geht mit hohem Tempo weiter. Die Handelsgruppe Beresa übernimmt die konzerneigenen Autohäuser in Ostwestfalen-Lippe mit den Standorten Bielefeld, Gütersloh und Detmold. "Mit der Region Ostwestfalen-Lippe ergänzt Beresa sein bisheriges Marktverantwortungsgebiet um eine wirtschaftlich außerordentlich starke Region und wächst damit um über 50 Prozent", sagte Geschäftsführer Winfried Hötte am Mittwoch in Münster. Alle 320 Mitarbeiter der Niederlassung würden weiterbeschäftigt.

Mit dem Zukauf stößt Beresa in neue Dimensionen vor. Die Zahl der Beschäftigten – ohne Tochtergesellschaften – steigt nach Unternehmensangaben auf rund 1.000. Der Jahresumsatz legt um 200 Millionen Euro zu, bisher erlöste der Händler etwa 360 Millionen Euro im Jahr. Beim Absatz steuert die neue Beresa OWL GmbH künftig knapp 6.000 Pkw und Nutzfahrzeuge bei. Zuletzt verkaufte Beresa 10.600 Einheiten.

Hötte betonte: "Wir sind fest davon überzeugt, damit die Position der Beresa als einen der führenden Partner der Daimler AG langfristig zu festigen." Die Achse Münsterland, Osnabrücker Land und Ostwestfalen-Lippe sei Heimat vieler Unternehmen und biete erhebliche Wachstumspotenziale. Das trage auch zur Sicherung der Arbeitsplätze innerhalb der Wilhelm Burg GmbH bei.

Der Beresa-Gesellschafter ist seit der Gründung im Jahr 1911 einer der großen Daimler-Handelspartner in Deutschland. Künftig ist die Unternehmensgruppe mit ca. 1.070 Mitarbeitern, davon 140 Auszubildenden, an 23 Standorten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Ostwestfalen-Lippe vertreten.

Große Neuordnung im Daimler-Vertrieb

Daimler ordnet derzeit seinen konzerneigenen Vertrieb in Deutschland neu. 63 der insgesamt 158 Niederlassungsstandorte bekommen neue Eigentümer. Nach einer intensiven Bewerbungsphase werden die Pläne jetzt zügig umgesetzt. In der vergangenen Woche wurden für die Region Südbaden die Vertragsunterzeichnungen mit der Kestenholz-Gruppe abgeschlossen. Am Dienstag meldete Rosier Oldenburg die Übernahme der Standorte in Emden und Aurich. Bereits unter Dach und Fach ist der Verkauf in Erfurt und Wiesbaden an das chinesische Unternehmen Lei Shing Hong (LSH) bzw. an die KBM Motorfahrzeuge GmbH. (rp)

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