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Online-Autoverkauf: Autoscout24 wird zur Transaktionsplattform

Autoscout24-Produktchef Kurz: "Händler können sich einen ganz neuen Vertriebsweg erschließen."
© Foto: Autoscout24

Als erste Fahrzeugbörse in Deutschland bringen die Münchner den Verkaufsprozess vollständig ins Netz und versprechen effiziente Geschäfte ohne Probefahrt und Preisverhandlungen.

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Autoscout24 bildet ab sofort den kompletten Verkaufsprozess im Internet ab. Dazu führt der Fahrzeugmarkt den sogenannten "OneClick"-Service in Deutschland ein, der nach Unternehmensangaben in enger Zusammenarbeit mit den Händlerpartnern entwickelt wurde. "Online-Verkäufe sind äußerst attraktiv für den Handel, da vorausgehende Reservierungen, Probefahrten und Preisverhandlungen entfallen", sagte Jochen Kurz, Produktchef bei Autoscout24, am Dienstag in München. Auf diese Weise könne man die Marge steigern.

Über den "OneClick"-Service können Nutzer sowohl Neu- als auch Gebrauchtwagen über das Netz erwerben. Einschränkungen hinsichtlich Marke, Modell oder Preisklasse gibt es nicht. Interessenten, die ein passendes Fahrzeug gefunden haben, starten den Prozess über den neuen Link "Autoscout24 OneClick". Danach geben sie alle für den Vertrag erforderlichen Daten ein. Im nächsten Schritt akzeptiert der Käufer die Vertragsbedingungen sowie die Widerrufsbelehrung des Händlers. Klickt er nun auf den Button "Jetzt kostenpflichtig bestellen", wird ein verbindliches Kaufangebot an den Händler übermittelt.

Die verbindliche Bestellung erhält der Verkäufer direkt in sein E-Mail-Postfach. Nach seiner Zustimmung ist das Fahrzeug verkauft. Die Bezahlung und Abholung regelt der Händler, je nach vorheriger Vereinbarung, direkt mit dem Käufer.

"Zeitgemäßer Fahrzeughandel"

Mit der technischen Neuerung gehe die Autobörse den nächsten Schritt vom Anzeigenportal hin zur Transaktionsplattform, betonte Kurz. "Autoscout24 OneClick ist zeitgemäßer Fahrzeughandel, mit dem sich Händler einen ganz neuen Vertriebsweg erschließen können." Neben der Entkoppelung von den regulären Geschäftszeiten würden professionelle Verkäufer ihre Reichweite um viele zusätzliche Kaufinteressenten, da für Online-Käufer der Händlerstandort weniger wichtig sei.

Kurz kündigte zugleich eine Weiterentwicklung von "OneClick" an. Künftig könne man sich auch vorstellen, "die gesamte Infrastruktur abzubilden und neben dem Shop auch das Payment und die Lieferung anzubieten". (rp)

Unter https://www.autoscout24.de/oneclick-fuer-haendler können sich interessierte Händler für den OneClick-Service registrieren.

 

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KOMMENTARE


Annotator

01.10.2019 - 13:07 Uhr

Für den Abverkauf von Lagerware kann das womöglich hilfreich sein, der Marge eher nicht.Stellt sich die Frage was bekommt Autoscout dafür oder stellt in Rechnung?


M. Nitz

01.10.2019 - 20:26 Uhr

Nach meinauto.de, carwow, etc. nun ein weiterer Kandidat um den Autohäusern die Erträge zu schmälern. Ganz großes Kino. Schöne digitale Welt....


Özkan

02.10.2019 - 01:08 Uhr

Eine gute Lösung, wir als neues Autoportal www.Autoregio.de bitten den Endkunden ein Angebot zum Kauf den Händlern zuzusenden, und unkompliziert zu kombinieren.


Richard

02.10.2019 - 13:09 Uhr

Vielleicht habe ich was überlesen, oder bin die letzten 12 Jahre im falschen Beruf gewesen. Jedenfalls kommt es mir so vor als ob niemand von denen jemals im Autohaus als Verkäufer tätig gewesen ist. Toll, wirklich großes Kino. Da freuen sich Anwälte u. Versicherungen.


Winfried S.

02.10.2019 - 15:19 Uhr

Diese Aussage ist eine Frechheit. "Online-Verkäufe sind äußerst attraktiv für den Handel, da vorausgehende Reservierungen, Probefahrten und Preisverhandlungen entfallen", ... diese Aufgaben hat der ordentliche Händler vor Ort schon mit viel Engagement betrieben!


Rudd

02.10.2019 - 16:04 Uhr

Hoffe das irgendwann auch mal die Portale zusammenfallen ..... und die Verkäufer wieder gefragt sind . Arme digitale Welt


Alter Zausel

03.10.2019 - 21:06 Uhr

Also Augen auf bei der Berufswahl - u. den Beruf Automobilverkäufer vorerst meiden. Im Moment spinnen hier ja alle. Ob Politiker, Ökoterroristen, Schlaumeier oder Schüler die offensichtlich nie einen Arbeitsplatz haben möchten. Und intern viele Hersteller denen es nur auf die Stückzahlen ohne Rücksicht auf die Händler u- ihre Mitarbeiter ankommt. Der Satz: SIE BESTIMMEN IHR EINKOMMEN DURCH IHREN PERSÖNLICHEN VERKAUFSERFOLG SELBST sollte mal genau hinterfragt werden. Viele gute Gespräche, zahlreiche Angebote, ermöglichte Probefahrten, Bewertung des Gebrauchtwagens - all das ist schnell vergessen wenn ein vermeintlich besseres Angebot vorliegt. Auch wenn diese Leistungen dort nicht in Anspruch genommen wurden. Wie auch im Internet. Die meisten Kunden - WENN AUCH NICHT ALLE - sind einfach unfair. Das bessere Angebot mit der Frage KÖNNEN SIE DAS AUCH auf den Tisch zu legen kann man nach der vielen kostenlosen Vorarbeit schon erwarten. Es wird Zeit das ALLE VERKÄUFER ALLER MARKEN die auf Provisionsbasis arbeiten mal von ihrem Streikrecht Gebrauch machen ! Die Lösung kann eigentlich nur ein Festgehalt mit zusätzlich geringer Provision je nach Fahrzeugtyp unter Wegfall der zahlreichen Zielvereinbarungen (Stückzahl, Ertrag usw.) mit Festlegung der genauen Arbeitszeit sein. Marktanteil, Kundenzufriedenheit, Ergebnisse von Testkäufen, Testanrufen, Testmails u. sonstigen "Nettigkeiten"finden keine Beachtung mehr. Dienst auf Autoschauen am Wochenende werden mit 100 % Zuschlag entlohnt oder entfallen. Die Zahl der Verkäufer die an Burnout erkranken oder den Beruf wechseln soll ja spricht ja eine deutliche Sprache. Da kann aber Autoscout24 nichts für - noch nicht.


Dieter M. Hölzel

04.10.2019 - 08:44 Uhr

Autoscout24 will das " Rad " neu erfinden, ein bisschen zu spät meine ich, der ambitionierte Autohandel mit seinen Kunden kommt gut zurecht, dazu braucht es nun wirklich keine " Trittbrettfahrer " ! Spätestens bei der Betreuung der Kunden und ihrem Automobil in allen Facetten zeigt sich, wie überflüssig so Online Checks sind. Herr Richard, völlig zutreffend Ihr Kommentar, aber da gibt es ja nun leider sehr viele, die den Computer vielleicht beherrschen, was qualifizierten und erfolgreichen Verkauf betrifft sind diese Online " Spezies " weit entfernt, da mehr als ahnungslos.


Manfred Wölfle

05.10.2019 - 21:02 Uhr

Top Jochen. So wird`s gemacht ! LG


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