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Übernahme von Eisner Auto: AVAG wächst in Österreich

Albert C. Still: "Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit."
© Foto: AVAG

14 Standorte, 380 Mitarbeiter, zehn Marken: Mit der Übernahme der Autohausgruppe Eisner bauen die Augsburger ihr Geschäft in der Alpenrepublik aus.


Datum:
01.07.2021
Lesezeit: 
4 min
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Die AVAG Holding SE erhält Zuwachs. Zum 1. August 2021 schlüpft die österreichische Mehrmarkengruppe Eisner unter das Dach des Augsburger Autohändlers. Die Verträge zwischen der AVAG und der in der Schweiz ansässigen Kamillo-Eisner-Stiftung seien nun unterschrieben worden, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Über die genauen Modalitäten vereinbarten die Partner Stillschweigen.

Vorausgegangen waren "intensive, aber stets vertrauensvolle Gespräche", wie AVAG-Vorstandssprecher Albert C. Still erklärte. Vorbehaltlich der kartellbehördlichen Zustimmung würden die Filialen in Wien und Niederösterreich ab August unter dem Namen Beyschlag fortgeführt, in Kärnten und Osttirol bleibt der Name Eisner erhalten.

Eisner Auto mit Sitz in Wien hat insgesamt 14 Standorte und vertreibt die Marken Opel, Kia, Fiat, Suzuki, Mazda, Seat, Cupra, Alfa Romeo, Jeep und Abarth. Die Zahl der Mitarbeiter beträgt 380. Die Geschäfte führe weiterhin Peter List, hieß es.

Still betonte: "Wir freuen uns und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit. Eisner Auto blickt – wie die AVAG auch – als Familienunternehmen auf eine lange und erfolgreiche Historie zurück. Deswegen können wir uns auch mit dem Leitbild absolut identifizieren." Eisner Auto stehe seit Jahren in Österreich für "kontinuierliche Weiterbildung, nachhaltiges und umweltgerechtes Handeln und für ein verantwortungsvolles Agieren gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden".

In Österreich ist die AVAG bereits durch die Autohäuser Opel & Beyschlag, AMF Beyschlag, Öfag, Autohaus Sulzbacher, AMF Reisinger, AV Ott, AV Nieder-Österreich, AV Hall und AV Truck vertreten. Konzernweit stehen die Augsburger aktuell bei 178 Standorten (davon 137 in Deutschland) und mehr als 5.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2019/20 brachten sie europaweit 112.054 Fahrzeuge auf die Straße und erlösten mehr als zwei Milliarden Euro. (rp)

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