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Medien: Borgward plant Montagewerk in Bremen

Borgward: Neustart der Produktion in Bremen?
© Foto: dpa

Der wiederbelebte Autobauer kehrt laut Medienberichten zu seinen Wurzeln zurück. Künftig sollen auch am früheren Standort Bremen wieder Borgward-Modelle vom Band laufen.


Datum:
21.10.2016
1 Kommentare

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Der Autobauer Borgward will an seine lange Firmengeschichte in Bremen anknüpfen. Wie der "Weser-Kurier" und Radio Bremen übereinstimmend berichteten, plant die Borgward Group, die derzeit in China produziert, ein Montagewerk in der Hansestadt.

Weder das Unternehmen in Stuttgart noch der Bremer Senat wollten dies zunächst am Freitag bestätigen und verwiesen auf eine Pressekonferenz am kommenden Mittwoch in Bremen. Dann sollen laut Borgward die "nächsten Schritte" für den europäischen Markt verkündet werden.

Nach Informationen des "Weser-Kuriers" sollen in Bremen jährlich bis zu 10.000 Borgward-Fahrzeuge gefertigt werden, die rein elektrisch fahren. Als Standort werde Bremerhaven favorisiert, wo ein Werk auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern entstehen soll. Laut Radio Bremen sollen die fertigen Fahrzeugteile aus China zum Werk verschifft und dort zusammengebaut werden.

Borgward gehörte einst zu den bekanntesten Autoherstellern Deutschlands und ging 1961 Pleite. Erst in diesem Jahr wurde der Autoverkauf wieder aufgenommen. Borgward-Hauptaktionär ist der chinesische Lastwagenbauer Foton. Im heutigen Daimler-Werk in Bremen-Sebaldsbrück liefen bis Anfang der 1960er Jahre jährlich bis zu 100.000 Borgward-Fahrzeuge vom Band. (dpa)

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KOMMENTARE


Nordlicht

24.10.2016 - 12:11 Uhr

Wann höre Sie endlich auf, zu suggerieren, bei Borgward handele sich es in irgend einer Form um die "alte" Firma von C.F.W. Borgward!Die "neue" Marke Borgward hat noch kein einziges Fahrzeug in Europa verkauft. Der Erfolg der Marke steht also in den Sternen. Es wird sicher keinen Produktionsstandort in Bremerhaven geben. Allein die Präsentation dieser News (Pressekonferenz im Festsaal des Bremer Rathauses und ein inhaltloses Video) zeigen doch schon, dass es Teil einer Marketingkampagne zur Markteinführung des Borgwards ist (genau wie die Platzierung des Bordward BX7 neben dem Roland). Die Bremer Regierung springt natürlich gerne auf den Zug mit auf, hat man doch in letzter Zeit fast nur mit negativen Wirtschaftsmeldungen zu tun. Am Ende steht dann wahrscheinlich eine Halle, die zur QA-Endabnahme der aus China angelieferten Fahrzeuge dient und die der chinesische Investor dank Subventionen von EU und Land Bremen fast zum Nulltarif bekommt. Aber das ist meiner Meinung nach schon das Best-case Szenario. Vielleicht wird auch gar nichts passieren, wie bei so vielen groß angekündigten Projekten mit chinesischer Beteiligung in der letzten Zeit. Kleiner Fun-Fact: In China kann man die ersten Fahrzeuge bereits kaufen, allerdings ist der rückübersetzte chinesische Name nicht Borgward, sondern Baowo, was zufälligerweise eine Kombination der rückübersetzten Namen von BMW und Volvo ist.


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