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Mercedes-Benz: Deutscher Vertrieb wird Teil der Europa-Sparte

Karl Schregle: "Verstärkt länderübergreifende Synergien und Kompetenzen nutzen"
© Foto: Daimler

Mercedes integriert die deutsche Vertriebsorganisation in die Region Europa unter der Gesamtleitung von Karl Schregle. Auf dem Heimatmarkt übernimmt ab Mai Jörg Heinermann die Verantwortung. Von der Neuorganisation verspricht sich der Autobauer zahlreiche Synergien.


Datum:
12.02.2021
3 Kommentare

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Der Daimler-Konzern ordnet sein Geschäft auf dem Heimatmarkt neu. Zum 1. Mai 2021 wird die deutsche Vertriebsorganisation von Mercedes-Benz Cars Bestandteil des Mercedes-Benz Cars Vertriebs Europa unter der Gesamtleitung von Karl Schregle, wie der Autobauer am Freitag bekannt gab. Die Leitung MBD und MBVD übernimmt künftig Jörg Heinermann.

Der deutsche Mercedes-Vertrieb soll in der neuen Struktur noch verzahnter mit den anderen europäischen Märkten zusammenarbeiten. Daimler verspricht sich davon eine Reihe von Synergien, unter anderem einen verbesserten Wissenstransfer zwischen den Märkten, länderübergreifende Investitionsmöglichkeiten, eine einheitliche Steuerung und eine schnellere Umsetzung von wichtigen Vertriebsinitiativen. Dazu zählt auch die fortschreitende Digitalisierung. Wie berichtet, will Mercedes seinen europäischen Kunden verstärkt ein voll integriertes Markenerlebnis bieten, bei dem digitale und physische Welt miteinander verschmelzen.

Schregle verantwortet seit 2019 das Europageschäft von Mercedes-Benz. Nach dem Wechsel von Carsten Oder in den globalen Service- und Teilebereich leitet der 55-Jährige zusätzlich auch den deutschen Vertrieb von Mercedes-Benz Cars & Mercedes-Benz (wir berichteten). Diese Aufgaben übernimmt ab Mai Jörg Heinermann, aktuell Head of Project Retail of the Future.

 

Jörg Heinermann wird im Mai Vorsitzender der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland und Leiter Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland.
© Foto: Daimler

"Mit Jörg Heinermann gewinnen wir für die Vertriebsspitze in Deutschland einen erfahrenen Experten, der durch seine bisherigen Funktionen im Unternehmen eng mit der hochprofessionellen Händlerorganisation in Deutschland verbunden ist", sagte Schregle. "Gleichzeitig werden wir in Europa verstärkt länderübergreifende Synergien und Kompetenzen nutzen, um uns im Vertrieb von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie im After-Sales noch stärker in der gesamten Region für die Zukunft aufzustellen."

Seit 1993 im Konzern

Heinermann (51) startete seine Daimler-Karriere 1993 im Mercedes-Retail in Lateinamerika. Nach verschiedenen Führungsfunktionen in Panama, der Schweiz, den USA und Deutschland war er ab 2006 Mitglied der Geschäftsführung des Mercedes-Benz Cars Vertriebs Deutschland und dort unter anderem für die Vertriebsnetze und Leistungssteuerung der konzerneigenen Niederlassungen zuständig. Ab 2013 verantwortete er die Vertriebstochter in Portugal, ab 2016 den Aftersales-Bereich in Europa sowie Sales/Marketing von Mercedes-EQ. Als Head of Project Retail of the Future steuert er die Händlernetzentwicklung des Autobauers auf den europäischen Markt. (rp)

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KOMMENTARE


J.C.Gorgels

12.02.2021 - 19:04 Uhr

eine Entscheidung von -hausinterner- historischer Dimension. Mehrere DBAG/MB-Vertriebsvorstände mußten kapitulieren ❗️Der Heimatmarkt in dem die Marke mit dem Stern geboren und zur internationalen Blüte gewachsen ist wird auf seine aktuelle, größenmäßige und ertragsmäßige Bedeutung geschrumpft.


Overborst

15.02.2021 - 10:49 Uhr

Willkommen im Hardcore-Kapitalismus. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte das MB sich bald Renault-Nissan einverleibt und die Produktion komplett gen Osten geht. Alles für die Aktionäre.


A.Taler

15.02.2021 - 13:23 Uhr

In Zukunft nur noch ener von vielen Märkten in Europa. Dazu die Drohende Spaltung von PKW und NFZ. Dem Retail wird bestimmt schon warm ums Herz. Motoren aus China und Subventionen aus Deutschland, dass sind global Player.


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