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Knorr-Bremse: Bessere Geschäfte im dritten Quartal

Knorr-Bremse
Bessere Geschäfte im dritten Quartal
Knorr-Bremse Haupsitz München
Knorr-Bremse konnte sich im dritten Quartal erholen.
© Foto: Knorr-Bremse AG

Der Bremsenspezialist konnte sich im dritten Quartal 2020 erholen. Das Unternehmen legte im Vergleich zum zweiten Quartal in allen Kennzahlen und Margen zu - und ist zuversichtlich für das Gesamtjahr.

Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse ist dank etwas besserer Geschäfte im dritten Quartal zuversichtlich für das Gesamtjahr. Zwar liegen operatives Ergebnis und Umsatz noch unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahreszeitraum, der Auftragseingang ist allerdings bereits wieder im Plus, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum zweiten Quartal ging es zudem aufwärts: "Knorr-Bremse hat im dritten Quartal in allen Kennzahlen und Margen gegenüber dem zweiten Quartal deutlich zugelegt", sagte Finanzvorstand Frank Markus Weber.

Angesichts der "guten Entwicklung" bestätigte der Vorstand auch den im Sommer angepassten Ausblick für das laufende Jahr. Dieser geht allerdings von einem deutlichen Umsatzrückgang und sinkenden Ergebnissen beim Spezialisten für Zug- und Lkw-Bremsen aus.

Im dritten Quartal lag der Umsatz mit 1,53 Milliarden Euro um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis ging um 22,1 Prozent auf 195 Millionen zurück. Die Zahl der Mitarbeiter sank seit Jahresbeginn um 2,6 Prozent auf 28 800.

Knorr-Bremse hat nicht nur wegen der Corona-Pandemie ein turbulentes Jahr. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Eulitz war Ende August nach nur zehn Monaten Knall auf Fall ausgeschieden. Als Grund wurden "tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten" mit Aufsichtsratschef Klaus Mangold in "Fragen der Führung und der aktiven Gestaltung unternehmerischer Belange" angegeben. Ein Nachfolger steht bereit, wird aber erst zum 1. Januar beginnen. Der Aufsichtsrat bestellte jüngst den Siemens-Manager Jan Michael Mrosik zum neuen Knorr-Bremse-Chef. (dpa)


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