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PSA-Personalie: Linda Jackson zur Peugeot-Chefin ernannt

PSA-Personalie
Linda Jackson zur Peugeot-Chefin ernannt
Linda Jackson
© Foto: Groupe PSA

Bei Citroën schaffte die erfahrene Automanagerin bereits die erfolgreiche Neupositionierung. Nun rückt die Britin an die Spitze der PSA-Kernmarke.

Weitere Top-Personalie in der PSA-Gruppe: Linda Jackson wechselt an die Spitze von Peugeot. Mit Wirkung zum 20. Januar 2021 wurde die langährige Citroën-Chefin zum Global CEO der wichtigsten Konzernmarke ernannt. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Jackson leitete zuletzt die Entwicklung des Mainstream-Markenportfolios, d.h. sie war für die Differenzierung der Marken zuständig.

"Ich freue mich sehr, ab sofort Teil der Marke Peugeot zu sein und die Arbeit der letzten Jahre mit den aktuellen Teams fortzusetzen. Die Herausforderung ist umso spannender, als sie zeitgleich mit dem Start von Stellantis kommt", erklärte die Automanagerin.

Seit über 15 Jahren bei PSA

Jackson verbrachte ihre gesamte Karriere in der Automobilindustrie, sie hatte bereits Führungspositionen im Vereinigten Königreich und Frankreich inne. Die Britin war bereits für Jaguar, Land Rover und die Rover Group tätig. 2005 wechselte sie zur Groupe PSA, wo sie erst als Finanzdirektorin für Citroën in Großbritannien arbeitete. Anschließend übernahm sie von 2009 bis 2010 die gleiche Stelle für die Marke auf dem französischen Markt. Im Juli 2010 stieg sie zur Citroën-Chefin für UK und Irland auf.

Von 2014 bis 2020 wirkte Jackson als Citroën-CEO und war auch Mitglied des PSA Global Executive Committee. In ihrer Amtszeit gelang es, die Marke mit dem Doppelwinkel neu zu positionieren, das Image zu stärken und den Umsatz zu steigern.

Wie der Autohersteller weiter mitteilte, wurde Jérôme Micheron bereits Anfang Januar zum neuen "Product Director" von Peugeot ernannt. Der 53-Jährige berichtet in dieser Funktion direkt an Jackson.

PSA und Fiat Chrysler (FCA) hatten in dieser Woche den neuen Autoriesen "Stellantis" offiziell an den Start gebracht (wir berichteten). In dem neuen Vielmarken-Konzern siedelt sich Peugeot gemeinsam mit Opel im gehobenen Volumen-Segment an, während Citroën und Fiat das Basis-Angebot bilden. DS, Alfa Romeo und Lancia verstehen sich als Premium-Anbieter, einzige Luxusmarke im Portfolio ist Maserati. (rp)


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