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Ersatzwagen-Flotte: Carglass hält seine Kunden mit E-Fahrzeugen mobil

Carglass stellt seine gesamte Flotte sukzessive auf E-Mobilität mit "0% Emissionen" um.
© Foto: Carglass

Der Kölner Autoglas-Dienstleister bringt in seinen 345 Service-Centern 121 neue Elektrofahrzeuge auf die Straße. Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie plant das Unternehmen u.a. auch eine drastische Reduktion der CO2-Emissionen seiner Flotte.

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Rund 30 Prozent seiner hauseigenen Flotte will Carglass bis 2025 elektrisch betreiben – darunter auch zahlreiche Kundenersatzfahrzeuge. Rund eine halbe Million Euro investiert das Unternehmen in Deutschland dafür in die Umstellung des Fuhrparks auf Elektromobilität. Die ersten Fahrzeuge sind seit Anfang Mai auf der Straße und tragen mit ihrer Gestaltung ein klares Bekenntnis für die Mobilität der Zukunft nach außen: "Wir denken an morgen – 100% elektrisch, 0% Emissionen".

Ersatz von Verbrennern gegen E-Mobile

Im November 2020 startete Carglass mit der Umsetzung des ambitionierten Flottenprojektes auf Basis einer dezidierten Bedarfsanalyse, in die beispielsweise Reichweitenanforderungen und Ladeprozesse einbezogen wurden. Erste Erfahrungen sammelte die Kölner Zentrale zuvor in der Erprobung von 30 Elektroautos für den Kundenersatz sowie weiteren Fahrzeugen für den mobilen Service der Monteure. "Aufgrund der Streckenprofile und Nutzeranforderungen fiel die Entscheidung leicht, den Weg in Richtung Elektromobilität weiterzuverfolgen", sagt Bernd Zimmermann, Service Delivery Director bei Carglass. Alle bisher mit Verbrennungsmotoren betriebenen Kundenersatzfahrzeuge werden beim Auslaufen eines Leasingvertrages durch E-Fahrzeuge ersetzt.

Seit Anfang Mai wurden nun die ersten 85 von 121 Renault Twingo Electric Vibes im folierten Carglass-Design mit dem Bekenntnis "Wir denken an morgen – 100% elektrisch, 0% Emissionen" an die Service-Center übergeben, um sie während einer Autoglas-Reparatur als Ersatzwagenmobile an Kunden im ganzen Bundesgebiet ausgeben zu können.

"Renault-Modell paßt zu Kundenanforderungen"

Bernd Zimmermann erläutert die Kriterien, die bei der Fahrzeugauswahl eine Rolle gespielt haben, wie folgt: "Wir haben uns für dieses Modell entschieden, da die Reichweite von bis zu 225 Kilometern zu 99,9 Prozent die Strecken abdeckt, die unsere Kunden mit dem Fahrzeug überbrücken. Die Fahrzeugklasse und die Ausstattung entsprechen genau unseren Anforderungen, zudem können wir diesen zeitgemäßen Mobilitätsservice auch auf wirtschaftlicher Basis anbieten." Die Investition in die Modernisierung der Flotte bringe neben einer verbesserten CO2-Bilanz erhebliche Kosteneinsparungen mit sich, so Zimmermann weiter: "Hier wirken viele Faktoren zu unseren Gunsten: Durch die Nutzung von Förderprogrammen wie der Innovationsprämie geht die Rechnung schon fast auf – hinzu kommen die geringeren Energie- und Wartungskosten der Fahrzeuge. So realisieren wir im Vergleich zu einer Kundenersatzflotte mit klassischen Verbrennern jährlich Kosteneinsparungen in fünfstelliger Höhe."

Ein weiterer Vorteil sei, dass auch der obligatorische Tankstopp entfalle. Zudem vereinfachen kurze Ladezeiten die Fahrzeugbereitstellung – innerhalb von zwei Stunden ist der mit einer Batteriekapazität von 22 kWh ausgestattete Carglass-Stromer bereits zu 80 Prozent geladen und kann wieder auf die Straße. Carglass bringt dazu in den Service-Centern eine flexible "All-in-One"-Ladelösung zum Einsatz: Geladen werden die Fahrzeuge mittels mobiler Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 22 kW.

1,2 Mio. Kundenkontakte pro Jahr

In Deutschland beschäftigt Carglass rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 1.400 in den 345 Service-Centern. Etwa 180 Mitarbeiter sind im Customer Contact Center (Call-Center) beschäftigt. Das Unternehmen bearbeitet rund 1,2 Mio. Kundenkontakte pro Jahr und hilft Autofahrern in ganz Deutschland stationär oder unterwegs mit mehr als 240 mobilen Einheiten. Seit 1990 gehört der Kölner Dienstleister zur internationalen Belron-Familie und firmiert seit 1993 als Carglass GmbH. Belron ist weltweit das größte auf die Behebung von Fahrzeugglasschäden spezialisierte Unternehmen. Die Gruppe beschäftigt weltweit rund 26.000 Mitarbeiter, von denen mehr als die Hälfte hoch qualifizierte Monteure sind, und ist in 35 Ländern auf sechs Kontinenten aktiv. Im Jahr 2019 erzielte das Unternehmen weltweit einen Umsatz von über 3,9 Milliarden Euro. (kaf)

Bis 2025 sollen bereits 30 Prozent der hauseigenen Fahrzeugflotte rein elektrisch betrieben werden. Der Hauptschwerpunkt liegt derzeit bei der Ersatzmobilität für die Kunden.
© Foto: Carglass
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