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Kooperation: Mapfre und ControlExpert treiben automatische KI-Schadenerkennung voran

ControlExpert und der spanische Versicherer Mapfre setzen auf automatische Bilderkennung und Künstliche Intelligenz zur Feststellung von Vorschäden an Gebrauchtfahrzeugen.
© Foto: ControlExpert

ControlExpert (CE) unterstützt den spanischen Versicherungskonzern Mapfre mit einem KI-Modell zur automatischen Erkennung von Fahrzeugschäden.


Datum:
19.04.2021
Lesezeit: 
3 min
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CE und Mapfre kooperieren in erster Linie, um – nach eigenem Bekunden – "den Prozess des Endkunden zum Abschluss von Kfz-Versicherungen in Spanien zu revolutionieren". Dort müssen Gebrauchtwagen vor dem Versicherungsabschluss auf Vorschäden geprüft werden. Dies geschah bislang durch einen Gutachter oder Sachverständigen vor Ort bzw. anhand von eingereichten Schadenfotos. Diese Aufgabe übernimmt nun ein auf Künstlicher Intelligenz basierendes Modell zur automatischen Schadenerkennung. Anhand von Fotos erkennt das Modell Dellen, Kratzer und kleine Beschädigungen an der Karosserie des zu versichernden Fahrzeugs. Die Ergebnisse werden unmittelbar an Mapfre übermittelt und dort automatisiert verarbeitet – bis hin zur Freigabe der Kfz-Versicherung.

"Spektakuläre Genauigkeit von 95 Prozent"

In dem Projekt der beiden Partner wurde dazu ein von ControlExpert entwickeltes und mittlerweile patentiertes KI-Modell zur automatischen Bilderkennung auf die spezifischen Prozesse von Mapfre angepasst. Der Versicherer stellte dafür tausende anonymisierte Bilder aus realen Vertragsabschlüssen zur Verfügung, die den durchschnittlichen Use Case in Spanien repräsentieren.

Die Ergebnisse dieses Trainings der KI konnten offensichtlich überzeugen, wie den Worten von Daniel Almodóvar, Innovation Delivery Manager von Mapfre, zu entnehmen ist: "Die Genauigkeit, mit welcher das Modell Schäden erkennt, liegt bei 95%. Ein spektakulärer Wert."

Automatisierte GW-Bewertung

Dank des individualisierten KI-Modells kann Mapfre nun den Zustand eines Fahrzeuges schneller und kostengünstiger bewerten, ohne dass Sachverständige zum Einsatz kommen müssen. Durch diese weitere Automatisierung des Prozesses sind dem Vernehmen nach jetzt auch Freigaben seitens der Versicherung in Echtzeit möglich. Dazu will der Versicherer in den kommenden Wochen einen ersten Piloten starten, der den Live-Prozess auf den Prüfstand stellt. Der Service richtet sich an den Gebrauchtwagenmarkt und kann 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr genutzt werden. Kunden werden per Smartphone-App durch einen nutzerfreundlichen Prozess geführt, setzen so die Versicherung über den Zustand ihres Fahrzeuges in Kenntnis und können direkt im Anschluss eine Versicherung abschließen.

"Die automatische Schadenbewertung war das fehlende Puzzleteil, um das Potenzial der digitalen Versicherungsfreigabe mit Hilfe von Fotos voll ausschöpfen zu können", sagt Alberto Rodríguez, Private Cars Department Technical Chief bei Mapfre.

Erstmals auch KI-Prozesssteuerung in Spanien

Der Versicherungskonzern ist die erste große Assekuranz in Spanien, die Künstliche Intelligenz für die Schadenerkennung und Prozesssteuerung einsetzt. Neben diesem konkreten Projekt nutzt Mapfre das fachliche Know-how und die umfassende Branchenkenntnis von ControlExpert, um die Digitalisierung und Automatisierung im Kfz-Schadenmanagement weiter voranzutreiben. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei schnellere Bearbeitungszeiten und eine vollautomatisierte sowie zukunftsorientierte Costumer Journey. Zwischen den Partnern herrscht Einigkeit darüber, dass das aktuelle Projekt der erste Schritt auf einem erfolgreichen Weg ist, über den Mapfre sein Ziel eines 360° Case Managements erreichen kann.

Aussagen zum Reparaturweg möglich

Andreas Witte, CTO von ControlExpert: "Für uns war es eine sehr reizvolle Aufgabe, Mapfre mit Technologien und Know-how dabei zu unterstützen, eine Vorreiterrolle in der Versicherungsbranche zu übernehmen. Wir sehen das Projekt als Beginn einer langen Partnerschaft." CE erhielt erst vor kurzer Zeit das Patent für die automatische Schadenerkennung von Fahrzeugen auf Basis Künstlicher Intelligenz. Mittels dieser lässt sich anhand von Fotos für eine Mehrzahl vorbestimmter Fahrzeugzonen feststellen, ob eine Beschädigung vorliegt.

Auch Ergebnisse über die Schadenhöhe sowie die damit verbundene Entscheidung, ob eine Instandsetzung durchgeführt werden kann oder eine Erneuerung notwendig ist, sollen binnen weniger Sekunden vorliegen. Mapfre betonte bereits, dass der Einsatz solcher Technologien für den Konzern mittelfristig von großem Interesse ist. (kaf)

Faktencheck

Das Team von ControlExpert arbeitet seit nunmehr 18 Jahren an der Digitalisierung des Schadenprozesses. Mehr noch: Die Digitalisierung ist Teil der Unternehmens-DNA. Dabei verfolgt ControlExpert eine Vision: Jeder Autofahrer auf der ganzen Welt soll einen Kfz-Schaden am selben Tag fair ersetzt bekommen. Mehr unter: https://controlexpert.com/de-de/

Mapfre und CE gehen in Spanien völlig neue Wege.
© Foto: ControlExpert
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