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Lkw-Mietflotte von hylane: Wasserstoff-Antrieb mit Werkstattservice

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DEVK-Vorstand Bernd Zens, der gemeinsam mit Sara Schiffer auch die hylane Geschäfte führt, ist mit der bisherigen Entwicklung des jungen Lkw-Vermietunternehmens für Wasserstoff-Lkw zufrieden.
© Foto: hylane

Das Kölner Unternehmen hylane, eine 100-Prozenttochter der DEVK-Versicherungen, beschleunigt den Ausbau seiner Lkw-Mietflotte mit Brennstoffzelle deutlich. Inzwischen gibt es für Service- und Reparaturarbeiten auch erste zertifizierte Werkstätten.

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hylane baut seine Miet-Flotte für Fahrzeuge mit Brennstoffzelle weiter aus und hat Kaufverträge für 78 zusätzliche Lkw abgeschlossen. 26 der neuen Fahrzeuge kommen vom Hersteller IVECO. Auch beim Werkstattnetz gibt es inzwischen eine entsprechende Kooperation: hylane-Mieter von Wasserstoff-Lkw können jetzt auf "einige ausgewählte und zertifizierte Werkstätten von IVECO und Hyundai" zugreifen.
 
EU-weite Vorreiter-Position

Schon heute betreibt hylane die größte Wasserstoff-Lkw-Flotte in der Europäischen Union. "Die Fahrzeuge haben sich im Praxiseinsatz im schweren Straßengüterverkehr bei verschiedenen Kunden bewährt", teilt der Vermieter in einer offiziellen Presseverlautbarung mit. Aufgrund der positiven Erfahrungen und hohen Nachfrage baut hylane die Flotte aktuell um 78 neue Lkw auf insgesamt 122 Fahrzeuge aus.
 
Bernd Zens, Geschäftsführer von hylane: "Wir freuen uns über die positive Entwicklung der Gesellschaft. Besonders schätzen wir, dass wir das Vertrauen unserer Bestandskunden weiter festigen und unser Geschäft mit ihnen erfolgreich ausbauen können. Die anhaltende Nachfrage bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und motiviert uns, noch engagierter an unserem Vorhaben zu arbeiten."
 
Enge Kooperation mit IVECO

Für den Ausbau des Geschäfts hat hylane mit IVECO einen neuen Partner gewinnen können – sowohl als Hersteller von Lkw mit Brennstoffzelle, als auch als Werkstatt-Partner für ausgewählte Fahrzeuge. Die ersten Kaufverträge umfassen 26 Sattelzugmaschinen mit Brennstoffzellen Antrieb. Während die bisherigen Fahrzeuge in der hylane-Flotte mit einem Druck von 350 bar betankt werden, setzt IVECO auf einen Betankungsdruck von 700 bar. Mietern der hylane erlaube das, Erfahrungen mit beiden Systemen zu sammeln.
 
Christian Sulser, Vorstand Vertrieb und Marketing der Iveco Magirus AG, sagt: "Wir freuen uns, mit hylane einen ersten Partner in Deutschland zu haben, der nicht nur auf unsere Fahrzeugexpertise im Bereich Brennstoffzellen-Technologie, sondern auch auf unsere Werkstattexpertise für brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge vertraut."
 
Technische Daten der Fahrzeuge

Die FCEV-Sattelzugmaschinen von IVECO verfügen über eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern. Die Tanks können bis zu 70 Kilogramm Wasserstoff bei einem Druck von 700 bar speichern und speisen zwei Brennstoffzelle mit gut 200 kW Leistung. Die eAchse bezieht ihre Energie aus den Brennstoffzellen und den zwei Batteriepaketen, die mittig im Rahmen verbaut sind. Die Systemleistung beträgt 400 kW. Das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs beträgt 44 Tonnen.

Sara Schiffer, Geschäftsführerin von hylane: "Die Zusammenarbeit mit IVECO stellt einen bedeutenden Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte dar. Insbesondere im Bereich der 40-Tonner sehen wir eine enorme Nachfrage und das größte Potenzial zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Darüber hinaus gewinnen wir mit IVECO einen starken Partner mit einem etablierten Werkstattnetzwerk, was für uns von großer Bedeutung ist."

Gefördert durch das BMDV

Alle beschafften Fahrzeuge wurden durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen der Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur (KsNI) gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert, Anträge werden durch das Bundesamt für Güterverkehr bewilligt. Durch eine nutzungsbasierte Miete im sogenannten "Pay-Per-Use-Modell" zahlen die hylane-Kunden nur für die tatsächlich gefahrenen Kilometer. Die Gelder aus der Förderung werden vollständig dazu genutzt, die Mietraten für die angebotenen Fahrzeuge zu reduzieren und damit wettbewerbsfähige Preise anzubieten.   (fi/wkp)

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Von Hamburg nach München problemlos mit einer Tankfüllung: Die FCEV-Sattelzugmaschinen von IVECO verfügen über eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern. Die Tanks können bis zu 70 Kilogramm Wasserstoff bei einem Druck von 700 bar speichern und speisen zwei Brennstoffzellen mit gut 200 kW Leistung.
© Foto: hylane
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