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Repanet: Digitale Transformation meistern

Digitalisierung wird auch in der K&L-Branche immer wichtiger.
© Foto: Repanet/shutterstock

Für die K&L-Branche hat sich Repanet das Thema Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben. Das Werkstattnetzwerk unterstützt seine Mitglieder bei der Vereinfachung von Arbeitsabläufen durch IT.

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"Mit computergestützten Systemen lässt sich viel Zeit und Geld sparen", sagt Margarita Debos, Vorstandsmitglied bei Repanet. Doch viele Unternehmen stehen dabei vor der Frage, wie sich der Umstieg auf IT-Lösungen optimal meistern lässt. Das Werkstattnetzwerk Repanet leistet hier tatkräftige Unterstützung – egal, ob bei der digitalen Terminvergabe oder der Optimierung von Arbeitsabläufen.

Kampf gegen die Papierflut

Beim Alsfelder Lackier- und Karosseriebau-Betrieb Hedrich ist die Prozessoptimierung bereits in vollem Gange. Neben der elektronischen Farbtonmessung mithilfe der Farbtondatenbank Standowin iQ und des Farbtonmessgeräts Genius iQ hat Johannes Hedrich in seinem Unternehmen noch weitere Arbeitsabläufe digitalisiert. "Mit der Hilfe von Repanet und zülch consulting konnten wir einiges in unserem Betrieb umkrempeln", bilanziert Hedrich. Um die Papierflut einzudämmen, erfolgt die Buchhaltung mittlerweile nahezu ausschließlich digital. Auch die Abläufe in der Werkstatt konnte Hedrich mithilfe einer Auftragsmanagement-Software optimieren. Durch dieses Bündel an Maßnahmen arbeitet die Werkstatt effizienter und kann ihren Kunden bessere Ergebnisse präsentieren.

Palumbo setzt auf eine eigene Software

Palumbo Kfz-Technik aus Neunkirchen (Saar) setzt ebenfalls auf elektronische Farbtonmessung sowie digitale Buchhaltung. Eine Besonderheit gibt es bei den Saarländern aber: So hat die Firma ein eigenes Programm entwickeln lassen, um alle Schritte beim Anmischen von Lack überwachen zu können. In Verknüpfung mit Standowin iQ lässt sich mit der Software detailliert nachverfolgen, wer für welchen Auftrag wie viel Lack gemischt hat. Im Rahmen eines Werkstattausbaus erweitert Palumbo außerdem sein Tech-Repertoire um Tablets. Mit diesen können sich die Mitarbeiter dann für Aufträge ein- und ausstempeln sowie Bilder von Schäden aufnehmen.

Bessere Bilanzen durch Prozessoptimierung

Auch viele andere Betriebe konnten mit der Repanet-Unterstützung erfolgreiche Digitalisierungsmaßnahmen durchführen. Die Farbtonmessung ist in diesem Kontext als das bekannteste Beispiel zu nennen. Mit dem digitalen Farbtonmessgerät Genius iQ und der Online-Farbsoftware Standowin iQ können Farbtöne deutlich genauer und vor allem schneller ermittelt werden als mit Farbtonpaspeln. Standowin iQ ist mittlerweile für die meisten Lackierer obligatorisch geworden. Mit der Software lassen sich fast alle relevanten Farbformeln und Farbtoninformationen finden. Da sich mit Standowin iQ sogar Aufträge verwalten lassen, ist das Programm ein echter Allrounder. Die in allen Betrieben im Einsatz befindlichen Schadenkalkulationsprogramme werden mittels Schnittstellen immer stärker mit den in den anderen Werkstattbereichen verwendeten Programmen vernetzt. "Hier eröffnen sich neue Steuerungsmöglichkeiten und -herausforderungen", so Margarita Debos. Einschränkend sagt sie: "Die meisten Betriebe stehen hier noch am Anfang. Daher ist das ein Thema für uns."

Die Prozessoptimierung sieht auch Mathias Bucksteeg, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, als wichtige Aufgabe zur Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Ergebnisse an. Dazu zählen für ihn optimierte Arbeitsplätze, gut ausgebildetes Fachpersonal und kompetente Partner. "Digitale Prozesse im Schadenmanagement und in der Auftragsabwicklung werden immer wichtiger", sagt er.

Kunden wollen Reparatur live verfolgen

Wie die Ergebnisse einer jüngst von der Prüforganisation Dekra veröffentlichten Befragung zeigen, spiegelt sich diese Entwicklung auch im Kundenkontakt wider. So wünsche sich mittlerweile gut ein Drittel der Kunden eine digitale Kontaktaufnahme zur Werkstatt – entweder über E-Mail, WhatsApp oder eine spezielle App. Die Befragung förderte außerdem zutage, dass ein Viertel der Autofahrer sogar Interesse daran hätte, eine Reparatur per Live-Übertragung zu verfolgen. Das sei zwar noch Zukunftsmusik, aber theoretisch per WhatsApp, Skype oder Facetime bereits möglich. (bs)

Bei Johannes Hedrich ist das Auftragsmanagement digitalisiert.
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