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AUTOHAUS-Marktprognose: 3,15 Millionen Neuzulassungen in 2021

Neuwagen: Leichte Besserung in Sicht
© Foto: Mosolf Gruppe

Das Coronavirus hat dem deutschen Automarkt 2020 schwer zugesetzt. Für das kommende Jahr ist allenfalls eine leichte Besserung zu erwarten. Die Unsicherheiten überwiegen.


Datum:
09.12.2020
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Von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Nach dem schlechtesten Autojahr seit 30 Jahren hofft die Kfz-Branche wieder auf bessere Geschäfte. Für 2021 stellen die Industrieverbände VDA und VDIK zumindest eine leichte Markterholung in Aussicht (wir berichteten). Sie rechnen im kommenden Jahr mit 3,1 Millionen Pkw-Neuzulassungen in Deutschland, das wären neun Prozent mehr als 2020 (rund 2,9 Millionen Einheiten).

Etwas positiver fällt die AUTOHAUS-Prognose aus: Wir gehen von 3,15 Millionen Neuwagen in 2021 aus (plus 10,1 Prozent. Das Corona-Jahr 2020 wird unseren Berechnungen zufolge mit 2,86 Millionen Einheiten abschließen. Das entspricht einem Rückgang von 20,7 Prozent.

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Auf dem Gebrauchtwagenmarkt dürften es im nächsten Jahr 7,1 Millionen Besitzumschreibungen werden – nach 7,0 Millionen 2020. Gegenüber 2019 bedeutet dies ein kleines Minus von 2,7 Prozent. Lichtblick bei der Entwicklung: Das Produkt Auto hat Zukunft!

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Für eine kräftigere Markterholung gibt es im Moment keine ausreichende Basis. Niemand kann gegenwärtig verlässlich abschätzen, wie sich die Covid-19-Pandemie weiter fortsetzt. Kommt bundesweit der zweite Lockdown? Wann beginnt der spezifische Impfstoff zu wirken? Welche Eigengesetzlichkeiten entwickelt der nahende Brexit? Geht der Handelskrieg zwischen den USA und der EU in eine neue Runde? Wir werden also weiter mit der Unsicherheit leben müssen.

Was lässt sich zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sagen? Es wird für 2021 ein Wirtschaftswachstum von 4,1 Prozent und eine Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent erwartet. Weiterhin ein niedriges Zinsniveau und eine Inflationsrate von 1,4 Prozent. Für 90 Prozent der Arbeitnehmer fällt ab Januar 2021 der Solidaritätszuschlag weg. Das entspricht einer Steuerentlastung von 13 Milliarden Euro. Die Benzin- bzw. Dieselpreise werden ab Januar um sechs bis acht Cent ansteigen, Grund ist die neu eingeführte CO2-Bepreisung von zunächst 25 Euro pro Tonne. Hinzu kommt das Ende der Mehrwertsteuersenkung. Die Strompreise (EU-Umlage) sollen dagegen abgesenkt werden.

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