Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) hat einen Wechsel in ihrer Geschäftsführung eingeleitet. Nach fast 15 Jahren in der Unternehmensleitung wird Dr. Thilo Wagner, Geschäftsführer für Produkte und IT, seine berufliche Tätigkeit im Sommer 2027 beenden. Bereits mehr als ein Jahr vor seinem Ausscheiden hat das Unternehmen nach eigenen Angaben die Nachfolge geregelt.
Mit Oliver Hepfner ist der künftige Verantwortliche für die Bereiche Produkte und IT bereits seit dem 1. Juni 2026 im Unternehmen. In den kommenden Monaten soll er gemeinsam mit Wagner die Übergabe vorbereiten. Die DAT betont, dass die großzügig bemessene Übergangszeit einen umfassenden Wissenstransfer ermöglichen und Kontinuität in einem zentralen Unternehmensbereich sicherstellen soll.
Zwei neue Manager für die DAT-Spitze
Zusätzlich wird zum 1. September 2026 Oliver Hille in die Geschäftsleitung berufen. Er übernimmt die kaufmännische Verantwortung innerhalb des Unternehmens. Damit erweitert die DAT ihre Führungsspitze um zwei Manager mit unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkten.
Hepfner kommt aus der Digitalwirtschaft und war unter anderem für Google, Ebay, Global Blue, die Sparkassen-Finanzgruppe sowie zuletzt für Engel & Völkers tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf digitalen Geschäftsmodellen, Plattformen und Technologieentwicklung.
Hille bringt dagegen langjährige Erfahrung aus der Automobilbranche mit. Zu seinen Stationen gehören das Porsche-Retail-Geschäft, die Händlernetzentwicklung der Volkswagen AG sowie Führungsaufgaben bei Volkswagen Deutschland und Volkswagen Argentina.
BiV steigt als Gesellschafter ein
Parallel zu den Veränderungen in der Geschäftsführung erweitert die DAT ihren Gesellschafterkreis. Neben dem Verband der Automobilindustrie (VDA), dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) vertritt nun auch Bundesinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks (BiV) die Interessen des Handwerks auf Gesellschafterebene. Der BiV steht nach eigenen Angaben für rund 27.000 Kfz-Werkstätten mit mehr als 320.000 Beschäftigten.