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Digitale Lösungen für Autohäuser: Aus Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft wird dx.one

Michael Stening (l.) und Marcus Heitmann gaben den Startschuss für die dx.one GmbH.
© Foto: Volkswagen

IS-Handel, LDB AS und die Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft sind Vergangenheit. Künftig soll die dx.one GmbH die Digitalisierung der VW-Autohäuser voranbringen.


Datum:
17.09.2021
Autor:
AH
Lesezeit: 
4 min
2 Kommentare

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Im Rahmen der Zukunftsausrichtung im deutschen Markt hat der VW-Konzern die Sparte Volkswagen Service Deutschland (VDS) bereits zum Juli 2021 aus der Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH herausgelöst (wir berichteten). Seitdem wurde die Gesellschaft allein vom Geschäftsbereich Digitale Retail Systeme (VDD) weitergeführt. Da der VDD jedoch für alle Konzernmarken gleichermaßen tätig ist, war der bisherige Firmenname nicht mehr passend. Deshalb ist nun eine Umfirmierung zur dx.one GmbH erfolgt.

Wie der Autobauer am Freitag mitteilte, tritt die Gesellschaft künftig mit neuem Corporate Design auf und ersetzt auch die zum Teil noch genutzten Namen IS-Handel und LDB Analytics Services. Änderungen gibt es auch in der Geschäftsführung: Zum September hat Marcus Heitmann neben Michael Stening die Funktion des zweiten Geschäftsführers übernommen.

IT- und Datenlösungen aus einer Hand

Die dx.one GmbH verspricht Full-Service-Lösungen rund um die Digitalisierung der Autohäuser – von der Idee über die Einführung im Betrieb bis hin zum Support. Als 100-prozentige VW-Tochter biete man eine enge Vernetzung zu den Marken und gleichzeitig den direkten Kontakt zum Handel, erklärte Stening. "Unsere Außendienste haben durch ihre langjährige Erfahrung eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Partnerbetrieben etabliert. Ein Fokus wird es sein, in Zukunft noch stärker die Anforderungen des Handels bei der Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte zu berücksichtigen."

Für das Dealer Management System "Cross" trägt dx.one ab sofort die Marktverantwortung in Deutschland. Für das Verkaufssystem "Thunder" ist die Firma sogar gesamtheitlich zuständig, d.h. auch für Entwicklung, Rollout, Betrieb und Support. Andere Produkte werden koordinierend unterstützt – oder durch die Übernahme von Vertriebs- oder Supportaufträgen.

Heitmann betonte, dass in Zukunft auch Datenmanagement und -analyse ein neues Kerngeschäft der dx.one werden solle. Dazu sei das Portfolio der früheren LDB Analytics Services aus Berlin integriert worden. Heitmann: "Das Ziel muss es sein, dass wir eine performante Systemlandschaft im Autohaus schaffen, die die Prozesse vereinfacht, sodass mehr Zeit für den Kunden bleibt."

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KOMMENTARE


Ma Sa

18.09.2021 - 08:42 Uhr

Alter Wein in neuen Schläuchen. Der Handel glaubt doch schon lange nicht mehr daran, dass VW jemals funktionierende Systeme zur Verfügung stellen wird. Den großen Ankündigungen, folgt jeweils totales Versagen. Ich erinnere nur an 2020 als Skoda sein neues Clever Lead einführte und Händler tlw. einen Monat keine Angebote erstellen konnte. EVA (Audi und VW) ist ein 30 Jahres altes System mit einem Informationsgehalt und Darstellungsmöglichkeit wie ein Groschenroman. ISA (Seat) eingeführt und für zu schlecht bewertet - daher wird es wieder eingestellt. Für mich vollkommen unbegreiflich, wie es da nicht zu personellen Konsequenzen kommen kann. Ich kenne Händler, die tlw. mit über 200 Programmen arbeiten müssen. Wir zum Glück nicht, denn wir haben früh genug erkannt, dass es VW nicht drauf hat...


Fleming Breitkopf

22.09.2021 - 08:37 Uhr

Ich kann mich Ma Sa nur anschliessen. Nach dem Dieselskandal der nächste Skandal, den die Führung des Konzerns zu verantworten hat. Zuviele verschiedene Programme, keines funktioniert zufriedenstellend, unübersichtliche Strukturen, Hin- und Hergeschiebe von Verantwortlichkeiten, nur leider keine Lösungen.


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