VWs elektrische Kleinwagen-Offensive: Der Cupra Raval macht den Anfang

10.04.2026 06:00 Uhr | Lesezeit: 2 min
AUTOHAUS Redakteur Timo Bürger mit dem neuen Cupra Raval.
© Foto: Cupra für AUTOHAUS

VW startet seine Elektro-Offensive mit dem Cupra Raval als Vorreiter: Vier neue Kleinwagen kommen, die gemeinsam entwickelt und in Spanien gefertigt werden.

Der VW-Konzern startet seine Elektro-Kleinwagen-Offensive: Mit dem Raval präsentierte die spanische VW-Tochter Cupra nun das erste von konzernweit vier elektrischen Einstiegsmodellen, die in diesem Jahr an den Start gehen sollen. Marktstart des sportlichen Elektro-Kleinwagens soll im Sommer sein, wie Cupra jetzt bei der Weltpremiere an mehreren Standorten ankündigte. Einstiegspreis für das Basismodell: 26.000 Euro.

Noch einmal 1.000 Euro günstiger soll der VW ID. Polo werden, der noch in diesem Jahr anlaufen soll. Die Preisliste startet knapp unter 25.000 Euro. Zwei weitere Modelle von VW und Skoda sollen folgen: die beiden kleinen SUVs VW ID.Cross und Skoda Epiq.


Cupra Raval

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VW startet ins Elektro-Einstiegssegment

Mit den vier Kleinwagen von drei Marken will der Konzern das elektrische Einstiegssegment erschließen, und zwar unterhalb des bisher günstigsten E-Modells ID.3 für zuletzt knapp 30.000 Euro. Für den Start hatte VW der spanischen Konzernschwester den Vortritt gelassen. Denn gebaut werden alle vier Autos in Spanien, die Entwicklung lief unter Federführung von Cupra und dessen Schwestermarke Seat. Vor allem die enge Zusammenarbeit mit den Konzernschwestern bei dem Modell mache den Raval besonders, sagte Cupra-Chef Markus Haupt.


VW ID.Polo (Vorserie)

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VW spart durch Plattform-Teilung

Alle vier Fahrzeuge teilen sich dieselbe Plattform und werden an zwei Standorten in Spanien gebaut. Die gemeinsame Entwicklung bringt laut VW Einsparungen von 650 Millionen Euro. Angepeilte Stückzahl für die vier Modelle zusammen: mehrere Hunderttausend Autos pro Jahr. Dem E-Auto-Absatz des Konzerns soll das spürbar Schub geben. Im vergangenen Jahr hatte VW insgesamt 983.100 E-Autos aller Konzernmarken verkauft, davon knapp 80.000 Cupras.

Im kommenden Jahr soll dann ein noch günstigerer Kleinstwagen VW ID.Every1 folgen, der dann bereits ab rund 20.000 Euro zu haben sein soll. Gebaut wird der Nachfolger des früheren VW Up in Portugal. Ableger anderer Konzernmarken sind davon nicht geplant.

Den Cupra Raval wird es zum Start zunächst ausschließlich in drei "exklusiven Launch-Editions", Preis: mindestens 37.250 Euro. Mitte des Jahres soll auch die Einstiegsversion für rund 26.000 Euro folgen - mit kleinerem Akku und weniger PS. Bestellen können Kunden sie voraussichtlich ab Juli.

 

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