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Digitalisierung in der Praxis: Zukunftswerkstatt 4.0 offiziell gestartet

Start der Zukunftswerkstatt 4.0 (v.l.): Prof. Dr. Stefan Reindl, IfA, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin Baden-Württemberg, Helmut Eifert, DAT, Carsten Beuß, Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg, Jens Nietzschmann, DAT, Dr. Harry Brambach, Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg.

© Foto: DAT

Mit der Zukunftswerkstatt 4.0 ist vergangene Woche das "Innovationsschaufenster, Schulungszentrum und Testlabor für die Technologien, Prozesse und Geschäftsmodelle von morgen und übermorgen" an den Start gegangen.

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Die Zukunftswerkstatt 4.0 und die DAT-Akademie haben in Esslingen (bei Stuttgart) ihren Betrieb aufgenommen. Dahinter stecken knapp 100 Unternehmenskooperationen für die Customer Journey in Verkauf und Werkstatt. Automobilhandel und -service finden durch das Projekt erstmals eine enge Verknüpfung mit der Wissenschaft, um gemeinsam zukünftige Herausforderungen zu lösen. Diese bestehen zum Beispiel in einer beschleunigten Welle der Digitalisierung und dem zunehmend schnelleren Wandel in der Automobiltechnik. So werden in der Zukunftswerkstatt Scanner für die Schadenserkennung an Automobilen ebenso erlebbar wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz entlang der Customer Journey in Autohaus und Werkstatt.

Die Protagonisten des Projekts

"Zunächst war die Zukunftswerkstatt nur eine Vision. Doch dann ergab sich durch eine Förderung im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg die Chance auf Realisierung. Federführend unter der Leitung der Professoren Dr. Stefan Reindl und Dr. Benedikt Maier vom Institut für Automobilwirtschaft (IfA) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) entstanden nach dem anfänglichen Konzept konkrete Pläne", erklärt Siegfried Trede, Leiter DAT-Akademie. Die DAT ist Gesellschafter und strategischer Partner der Zukunftswerkstatt.

Im Juli 2020 schließlich wurde die Betreibergesellschaft gegründet, die von der HfWU, der DAT und dem IfA getragen wird. Ein ehemaliges Bus-Depot in Esslingen erwies sich als idealer Standort für die Zukunftswerkstatt. Auf einer Grundfläche von 450 Quadratmetern sind hier im Zuge des Umbaus zwei vollwertige Werkstattarbeitsplätze, ein Ausstellungsbereich sowie Seminarräume errichtet worden.

Kooperationen für hohe Praxisnähe

Helmut Eifert, DAT-Geschäftsführer: "Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse in den Automobilbetrieben ist bekanntermaßen Gegenstand zahlreicher Vorträge und Beratungsangebote. Mit der Zukunftswerkstatt 4.0 wollen wir die Praxistauglichkeit des Einsatzes entsprechender Software-Systeme und Komponenten unter Beweis stellen."

Dr. Thilo Wagner, DAT-Geschäftsführer, ergänzt: "Als DAT werden wir dabei nicht nur unsere Expertisen in den Bereichen Software und Prozesse einbringen, sondern als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft auch die Rolle eines Multiplikators und Bindeglieds innerhalb der Branche übernehmen."

Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer, resümiert: "Die Zukunftswerkstatt 4.0 steht für eine gelungene Vernetzung in der Automobilbranche und korrespondiert dadurch zu 100% mit den Markenkernwerten der DAT. Mit unserer DAT-Akademie werden wir einen weiteren Baustein dazu leisten, Technologie- und Systemanbieter oder auch Start-ups mit der Branche in Verbindung zu bringen."

Damit die Zukunftswerkstatt stets die neuesten Trends und Produkte präsentieren und einsetzen kann, wurden Kontakte zu Werkstattausrüstern, Zulieferern, Dienstleistern und weiteren Branchenpartnern gesucht. Bis heute konnten so bereits 95 Unternehmenskooperationen abgeschlossen werden. (fi)

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski unterstrich die Bedeutung der Zukunftswerkstatt 4.0 auch unter dem Gesichtspunkt des Nachwuchses in den Kfz-Betrieben.
© Foto: DAT
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