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Interview: "Als Systempartner der Autohäuser schafft TÜV NORD mehr Kundenkontakte"

Interview: "Als Systempartner der Autohäuser schafft TÜV NORD mehr Kundenkontakte"
"Autohäuser und Reparaturwerkstätten sollten in einem schwierigen Aftersales-Markt alles daran setzen, ihre Prozesse zusammen mit uns zu optimieren", sagt Thorsten Schreiber.
© Foto: TÜV NORD

Über die Zusammenarbeit mit den Autohäusern bei Unfallschäden führten wir mit Thorsten Schreiber, Geschäftsführer der TÜV NORD SofortGutachten GmbH & Co. KG, nachfolgendes Interview.

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AH: Herr Schreiber, wie unterstützt Ihr Unternehmen die Kooperationswerkstätten von TÜV NORD?

T. Schreiber: Unser gemeinsames Ziel ist es, die Autofahrer bei allen Fragen um Unfallschäden, Fahrzeugbewertungen oder -gutachten in ihr Stammautohaus zu lotsen. Dazu setzen wir neben den bekannten Präsenzdienstleistungen von TÜV NORD die seit Jahren bewährte Remote-Übertragungssoftware REMOX ein. Über diese können wir unsere Kooperationsbetriebe terminlich flexibel und ohne qualitative Einbußen bei der Erstellung von Haftpflichtgutachten, Kostenvoranschlägen, Gebrauchtwagenbewertungen und der Rücknahme von Leasingfahrzeugen unterstützen – ohne dass in jedem Fall ein TÜV NORD-Experte ins Haus kommen muss. Seit knapp einem halben Jahr bieten wir zudem mit Autolytic eine einfach bedienbare Smartphone-App an, die den Anwender durch die Erfassung der nötigen Daten und Bilder führt. Diese ist für Android- und iOS-Betriebssysteme kostenfrei verfügbar und ergänzt die Remote-Angebote sinnvoll. Aktuell nutzen bereits einige hundert Autohäuser und Werkstätten unsere Tools und setzen diese je nach Bedarf und Kundenwunsch ein.

Sind Sie mit diesen Zahlen zufrieden oder wo liegen die Ziele?

T. Schreiber: Natürlich würden wir gerne noch mehr Autohäuser und freie Werkstätten mit unseren Lösungen unterstützen. Leider gibt es nach wie vor Betriebsinhaber, die die handfesten Vorteile noch nicht erkannt haben: Vor allem in komplizierten Fällen, in denen der Kfz-Sachverständige nach einem ersten Termin noch einmal wieder kommen muss, weil nach der Demontage der Verkleidungen weitere Schäden zu Tage getreten sind, geht sehr viel Zeit verloren. Dies kostet die Werkstatt bares Geld durch Standzeiten, steigende Mietwagenkosten und vor allem: es verärgert den Kunden, der sein eigenes Fahrzeug schnellstmöglich zurück haben möchte. Gerade in Zeiten von langen Lieferzeiten für Ersatzteile sollten Reparaturbetriebe alles daran setzen, die Prozesse, die sie positiv beeinflussen können, so reibungslos und schnell als möglich zu gestalten. Große Autohausketten wie Beresa setzen unsere Tools seit Jahren aus Überzeugung ein.

Servicegedanke wichtiger als Größe

Ist die EDV-Unterstützung durch TÜV NORD also eher für die Schwergewichte im Autohandel lohnenswert?

T. Schreiber: Nein, ganz im Gegenteil. Durch den geringen Schulungsaufwand und die komfortable Bedienung, die auch mit dem privaten Smartphone funktioniert, gibt es keinen Grund, eine Remote-Schadenerfassung nicht auch als kleiner Betrieb anzubieten. Stattdessen bietet das eine Riesenchance, sich im lokalen Wettbewerb von der Konkurrenz positiv abzuheben. Längst nicht alle großen Markenbetriebe haben solche smarten Lösungen im Einsatz. Wer eine stabile ­WLAN-Verbindung in der Werkstatt hat und den richtigen Servicegedanken lebt, kann seiner Kundenbindung einen wirklichen Kick verleihen und neue Autofahrer für sich begeistern. Zudem vergüten wir den Betrieben ihre Unterstützung bei der Schadenaufnahme auf Basis eines Dienstleistungsvertrages, was einen weiteren Anreiz ausmacht.

Wenn das Werkstattpersonal nicht ­tätig werden soll, können auch unsere TÜV-Ingenieure, die regelmäßig bei den Autohäusern vor Ort sind, zum Einsatz kommen. Diese haben alle die notwendige Ausstattung zur Schadenaufnahme dabei – sprechen Sie die Kollegen gerne an und lassen Sie sich von den unkomplizierten Prozessen überzeugen.

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