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Absatz 2021: Renault-Konzern verkauft weniger Autos

© Foto: Renault

Trotz Rückgängen beim Absatz 2021 geht die französische Auto-Gruppe zuversichtlich in die Zukunft. Denn in der Bilanz des Vorjahres zeigen sich auch einige positive Aspekte.


Datum:
17.01.2022
Autor:
dpa/mid
Lesezeit: 
3 min
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Der französische Autobauer Renault hat im vergangenen Jahr konzernweit knapp 2,7 Millionen Autos verkauft – und damit einen Rückgang um 4,5 Prozent verzeichnet. Bei der Kernmarke Renault betrug der Absatz knapp 1,7 Millionen Fahrzeuge, ein Minus von 5,3 Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Steigern konnte die Marke Renault den Anteil der in Europa verkauften E- und Hybrid-Personenwagen. Er stieg von 17 Prozent 2020 auf 30 Prozent 2021. Beim Absatz stehen die Zeichen auf Erholung: Gegenüber 2020 habe sich das Auftragsvolumen der Renault Gruppe in Europa verdoppelt und die Zahl der auf den Verkauf wartenden Wagen habe sich um 30 Prozent reduziert, hieß es.

Die Budget-Marke Dacia erreichte 2021 einen Absatzzuwachs von 3,1 Prozent auf 537.095 Fahrzeuge. Im Privatkundenmarkt habe man mit 6,2 Prozent Marktanteil eine neue Bestmarke erzielt, hieß es. Mit dem Marktstart des Jogger soll die gute Entwicklung im neuen Jahr nochmals forciert werden. Alpine legte mit 2.659 verkauften Sportwagen im Jahr 2021 um über 74 Prozent zu. In Russland blieb die Tochter Lada mit einem Anteil von fast 21 Prozent Marktführer, der Absatz lag mit 385.208 Einheiten auf Vorjahresniveau (plus 0,3 Prozent)

Die Renault-Gruppe halte an ihrem Kurs fest, sich auf ihre lukrativsten Absatzländer zu konzentrieren, erklärte das Unternehmen weiter. Beim Verkauf von Personenwagen werden in Europa inzwischen 58 Prozent des Umsatzes in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien gemacht. Dies seien sechs Prozentpunkte mehr als 2019 vor der Krise, so der Autobauer.

Den Chipmangel hatte Renault kürzlich für einen Teil der Absatzrückgänge verantwortlich gemacht. Wegen der Lieferprobleme bei Elektronikbauteilen hätten rund 500.000 Autos nicht gebaut werden können wie geplant. Der Chipmangel werde auch im gerade begonnenen Jahr durchweg noch die Geschäfte belasten, sagte Vorstandschef Luca de Meo am vergangenen Donnerstag.

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