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Caravan-Reparatur: ZKF ruft zur Prüfung von Schadensteuerungs-Konditionen auf

Der Caravan-Boom war bereits vor Corona – hier ein Bild vom Hobby-Messestand auf dem Caravan-Salon 2018 in Düsseldorf, in vollem Gang. Die Pandemie hat die Nachfrage nochmals deutlich erhöht, weil damit individuelle Urlaube möglich blieben.
© Foto: hobby-caravan.de

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) rät seinen Mitgliedsbetrieben aktuell, Leistungen bei der boomenden Caravan-Reparatur "nicht unter Preis" zu verkaufen.

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Seit 2015 zertifiziert der ZKF Karosseriefachbetriebe, die auf die Caravan-Reparatur spezialisiert sind und langjährige Erfahrungen in der Reparatur von Freizeitfahrzeugen haben. Inzwischen gehören dem ZKF-Netzwerk bundesweit über 100 zertifizierte Karosserie-Fachbetriebe an, "die eine hohe und spezialisierte Fachkompetenz in der Reparatur von Wohnmobilen und Wohnwagen vorweisen können". Netzwerke von Versicherungen, Schadensteuerer und Lackherstellern beziehen sich längst ebenfalls auf die Kriterien der ZKF-Zertifizierung und sehen die Auszeichnung als Qualitätssiegel für eine fachgerechte Reparatur von Freizeitfahrzeugen.

"Verträge vorher genau prüfen"

Derzeit seien Versicherungen und Schadensteuerer "aktiv im Aufbau weiterer Reparaturnetzwerke, um auf den Zug der boomenden Caravan-Branche aufzuspringen", teilte der Berufsverband vergangene Woche online gegenüber seinen Werkstätten mit. Zugleich riet er den Betrieben, ihre "speziellen Kenntnisse und Kompetenzen nicht unter Preis zu verkaufen". Jedes Unternehmen solle sich die vorgelegten Verträge "genau anschauen" und auch die in der Pkw-Schadensteuerung gewonnenen Erfahrungen mit berücksichtigen. Wörtlich heißt es: "Bedenken Sie, dass die mit Ihnen aufgebaute Marke Caravan-Fachbetrieb ein wertvolles Markenzeichen und eine Auszeichnung darstellt."

Lkw-Stundenverrechnungssatz als Basis

Zwar könne der Reparaturprozess eines Wohnwagens oder Wohnmobils, da wesentlich aufwändiger, nicht mit dem eines durchschnittlichen Pkw-Schadens verglichen werden. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen werde es deshalb nicht möglich sein, eine Caravan-Reparatur zu den gleichen Konditionen wie eine Pkw-Reparatur anzubieten. "Als Ihr Wirtschafts- und Berufsverband raten wir Ihnen daher, Ihren Stundenverrechnungssatz speziell für dieses Segment zu kalkulieren", lautet die weitere Empfehlung des ZKF an die zertifizierten Caravan-Reparaturbetriebe. Eine Orientierung könne der DEKRA Reparatur Stundensatz (DRS) für Lkw geben, den u.a. auch die Schadensteuerung der EUROGARANT AutoService AG als Basis nimmt.

Viele Versicherungen bestünden zwischenzeitlich auch darauf, dass Reparaturarbeiten nur in zertifizierten ZKF-Caravan-Fachbetrieben durchgeführt werden, "weil hier alleinig die hochqualifizierte Kompetenz liegt". Schon deshalb bestehe "kein Bedarf, diese Leistung unter Wert zu verkaufen", rät der Zentralverband eindringlich.

Das ZKF-Netzwerk der Caravan-Fachbetriebe habe sich in den letzten beiden Jahren "sehr gut entwickelt" und man könne inzwischen eine bundesweite Abdeckung sowie eine positive Zusammenarbeit mit dem Caravan-Herstellerverband CIVD vorweisen.

"An den EUROGARANT-Vereinbarungen orientieren"

Als Wirtschafts- und Berufsverband ist es dem ZKF "leider nicht möglich, selbst eine Schadensteuerung aufzustellen", doch werde seitens der EUROGARANT AutoService AG dieses Konzept seit Beginn an bearbeitet: "Hier hat man seit Jahresbeginn Vereinbarungen mit Versicherern, Flottenbetreibern und Sachverständigen, um über diesen Weg Aufträge zu guten Konditionen in Ihren Betrieb zu bringen", empfiehlt der Verband abschließend. Der EUROGARANT-Weg wird damit ausdrücklich empfohlen, was die Schlussempfehlung, "wachsam zu sein, wenn von Schadenssteuern Verträge zur Caravan-Reparatur angeboten werden", nochmals nachhaltig unterstreicht. (bs)

Wer dieses Logo trägt, verfügt laut ZKF über ein "wertvolles Markenzeichen" und ist für seine Qualität auch ausgezeichnet.
© Foto: ZKF
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