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Neue E-Transportermarke: Maxus macht Tempo

Gerald Lautenschläger ist bei Maxus neben dem Deutschland-Geschäft auch für die Märkte Belgien, Luxemburg und Schweiz verantwortlich.
© Foto: Maxomotive Deutschland

Der Markt für elektrische Nutzfahrzeuge wächst. Der Newcomer Maxus will ein gutes Stück vom Kuchen abhaben – und leistet sich dafür unter anderem einen doppelten Messeauftritt.


Datum:
14.06.2022
Autor:
Holger Holzer/SP-X
Lesezeit: 
4 min
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Doppelter IAA-Auftritt, schneller Ausbau des Händlernetzes und möglicherweise zwei neue Modelle – die chinesische Nutzfahrzeugmarke Maxus erhöht die Schlagzahl im Europa-Geschäft. Die Fahrzeuge für das laufende Jahr sind bereits ausverkauft. Und auch für 2023 und die Folgejahre gibt sich Importeur Maxomotive Deutschland optimistisch.

Gleich doppelt will die Transporter-Marke des chinesischen SAIC-Konzerns im September auf der IAA vertreten sein, wie Maxomotive-Chef Gerald Lautenschläger nun bei der Eröffnung des deutschlandweit ersten Maxus-Showrooms beim Krefelder Mehrmarkenhändler Preckel angekündigt hat. Nach Hannover kommt zum einen der chinesische Hersteller selbst, zum anderen aber auch Händler Preckel, der dort vor allem sein Ausbau-Programm präsentieren will.

Die Variantenvielfalt bei Maxus reicht vom Kühltransporter über Kommunalfahrzeuge bis zu Werkstattmobilen. Basis sind jeweils die beiden E-Transporter e-Deliver 3 und e-Deliver 9, mit denen der Hersteller aktuell in Deutschland vertreten ist. Künftig könnten zwei weitere Modelle dazukommen: Der Pick-up T90 EV sowie der Van Mifa 9 hatten im Frühjahr bereits auf der Nutzfahrzeugmesse in Birmingham Premiere und dürften im Herbst auch auf der IAA zu sehen sein.

Mittelfristig strebt Maxomotive-Geschäftsführer Lautenschläger in Deutschland einen Anteil von zehn bis 15 Prozent am Markt für elektrisch angetriebene Transporter an, was 3.000 bis 5.000 Einheiten entsprechen würde. Dabei helfen soll auch ein großes Händlernetz: Aktuell gibt es 47 Partner mit 67 Standorten, bis Ende des Jahres sollen Kunden 120 Anlaufpunkte haben.

Allerdings haben auch die etablierten westlichen Hersteller den wachsenden Markt ins Visier genommen. Lautenschläger sieht sich aber zumindest bei Reichweite und Lieferzeiten gut aufgestellt. Mit bis zu 371 Kilometern hängen e-Deliver 3 und 9 die meisten Konkurrenten aktuell ab, beim Kunden stehen die Autos nach acht bis zehn Monaten.

Dieselmodell stützt Verkäufe

Gestützt werden die E-Auto-Käufe aktuell noch von der Diesel-Variante des Deliver 9, der rund die Hälfte des Absatzes ausmacht und sich vor allem an Kunden wendet, die große Reichweiten benötigen. Auf mittlere Sicht will Maxus allerdings eine reine Elektroauto-Marke werden. Spätestens wenn die Euro-7-Norm für leichte Nutzfahrzeuge kommt, also 2025 oder 2026, läuft das Verbrennermodell aus. 


Maxus eDeliver 3 und eDeviler 9

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