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Experte verrät, wie es weitergeht: Gebrauchtwagenpreise (einigermaßen) stabil

Der starke Preisanstieg bei Gebrauchtwagen ist vorerst gestoppt.
© Foto: spx

Von einer echten Trendumkehr will ein Experte allerdings noch nicht sprechen – denn in manchen Segmenten geht es weiter preislich aufwärts.


Datum:
28.04.2022
Autor:
tibü/AH
Lesezeit: 
2 min
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Nach vielen Monaten (seit Juli 2020) scheint sich bei der Preis- und Angebotsentwicklung von Gebrauchtwagen eine Entspannung abzuzeichnen. Das geht aus dem aktuellen Autoscout24 Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) hervor. Die Entspannung lässt sich allerdings nur als "leicht" bezeichnen: So legten die Preise im April "nur noch" um 0,5 Prozent zu. Somit war ein Gebrauchter mit 27.319 Euro im Durchschnitt für 130 Euro mehr als im Vormonat zu haben.

Nachholeffekte werden schwächer

Ein Grund für die leichte Erholung auf dem Gebrauchtwagenmarkt könnte sein, dass die Nachfrage schwächer wird: "Gründe für die steigenden Preise seit Juli 2020 waren im Wesentlichen die Corona-Krise und der Chipmangel, der die Industrie ausgebremst hat. Es sieht so aus, als kämen die damit verbundenen Nachholeffekte langsam an ihr Ende", vermutete Schneck.

 

Ein weiteres Signal der Entspannung ist das sich stabilisierende Angebot. Laut Autoscout24 waren im vergangenen Jahr noch "Rückgänge im deutlich zweistelligen Prozentbereich" zu verzeichnen – nun steigt das Angebot.

"Keine wirkliche Trendumkehr"

"Wir erkennen momentan eine deutliche Verlangsamung des Gebrauchtwagen-Preisanstiegs. Zwar steigen diese noch immer an, jedoch um einen viel niedrigeren Prozentsatz als noch vor ein paar Monaten", sagt Stefan Schneck, Chief Sales Office Deutschland AutoScout24 auf Nachfrage gegenüber AUTOHAUS. "Wir können noch nicht von einer wirklichen Trendumkehr sprechen, jedoch gehen wir davon aus, dass die Preise im Laufe der Sommermonate nicht zuletzt aufgrund saisonaler Effekte einbrechen werden."

Es gibt aber auch Fahrzeuge, die teurer werden: "Wir verzeichnen in unseren Daten eine deutliche Verteuerung der Elektroautos. Diese sind zuletzt um knapp 14 Prozent preislich angestiegen. Auch Hybrid-Fahrzeuge haben sich merklich verteuert", so Schneck weiter. Mit einem Durchschnittspreis von 45.071 Euro kosten Stromer im April 13,8 Prozent (Hybridfahrzeuge: plus 1,4 Prozent) mehr als im Vormonat. "Ursache dürften die aktuell hohen Kraftstoffpreise sein", vermutet Schneck.

Sportlich orientiert Fahrer dagegen können leicht aufantmen: "Aktuell günstiger sind beispielsweise Sportwagen oder Fahrzeuge der Kompaktklasse zu haben", so Schneck.

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